SITEMAP: Home > News & Aktuelles > Jahresbericht Triathlonsaison 2011    
 

Jahresbericht Triathlonsaison 2011
Bericht: Maria Hivner

 
       
   

Schnell verging die Zeit – und somit auch das Jahr 2011.
Auch heuer können unsere Triathleten und -Athletinnen wieder auf eine spannende und ereignisreiche Saison zurückblicken.

Traditionell war auch diesmal wieder unser X-Duathlon und X-Lauf der Saisonauftakt des Jahres 2011.
Knapp 70 Athleten trafen sich zum Kräftemessen bei der 7ten Auflage unserer Veranstaltung, wo heuer erstmalig eine Duathlon-Staffelwertung, ins Programm genommen wurde.
Auch dieses Jahr gingen wieder einige der Top-Platzierungen an die Reihen des SC Königsbrunns:
Hauptorganisator Manfred Winter gewann mit deutlichem Vorsprung den 7,5km langen Lauf, während bei der Damenwertung des Crossduathlons alles beim Alten blieb: Maria Hivner gewann zum 5ten Mal in Folge.
Christian Ammer vertrat mit einem 6ten Gesamtplatz beim Duathlon würdig die männliche Triathlonfraktion des SC Königsbrunns.

Manni Winter führt den
X-Lauf an.          
Christian Ammer beim Erklimmen
der Ulrichshöhe.

Maria Hivner auf den letzten Metern ins Ziel.

 
 
Ende April fand dann zum 10ten Mal in Folge unser obligatorisches Trainingslager im schönen Italien statt.

Zwar ging die Teilnehmerzahl aufgrund von Verletzungen und Krankheiten stark zurück, dank gutem Wetter und zahlreicher Radkilometer wurde die gemeinsame Trainingswoche aber dennoch wieder für viele zum Highlight der Saison und gab der Form den letzten Schliff.
   
 
 

Eine Woche früher als sonst –am ersten Juliwochenende- fand dann die 23. Auflage unseres Königsbrunner Triathlons statt.

Die Zahl von insgesamt 390 Startern, brachte auch dieses Jahr wieder die Qualität unserer Veranstaltung und die perfekte Organsiation zum Ausdruck, welche wir unseren zahlreichen ehrenamtlich engagierten Helfern zu verdanken haben.

Einziger Wehrmutstropfen war diesmal die weiter stark zurückgegangene Teilnehmerzahl der Schüler und Jugendlichen.
Auch aus den anderen Abteilungen des SC Königsbrunns nahmen nahezu keine Kinder an der eigenen Veranstaltung teil.
Jammerschade, findet das Organisationsteam, da sich Triathlon als Ausgleichssport für Skifahrer über den Sommer doch perfekt eignen würde.

Unter die  Starter mischte sich heuer zum ersten Mal unsere Caro Winter, welche ihr Triathlondebüt auf der Volksdistanz gab.
Mit großem Ehrgeiz und einer spannenden Sprinteinlage auf den letzten Metern schaffte sie die Strecke in 1:16 Std und landete damit auf einem guten 13. Platz.

 
         

Am Wochenende darauf gingen Andreas & Stefan Stehle, Uwe-Peter Pfeil und Maria Hivner beim 24-Stunden Radmarathon im österreichischen Grießkirchen an den Start.

Als einziges bayrisches Team konnten sie, trotz technischem Defekt, die Mixedwertung gewinnen und schafften dabei weit über 800 Kilometer auf dem anspruchsvollen Kurs.
Trotz „Dame“ im Team, hätte diese Leistung zudem für einen hervorragenden 13. Platz bei den reinen Männerteams gereicht.

     
Andi & Stefan Stehle, Maria Hivner und Uwe-Peter Pfeil mit Siegertrophäen.

Markus Gebele und unser Stephan Herf hatten wieder eine Langdistanz als Saisonhöhepunkt geplant.
Während Markus der Challenge in Roth treu blieb, startete Stephan in Frankreich beim Ironman im schönen Nizza. Mit einer Gesamtzeit von 12:27 Stunden reichte es für ihn immerhin zu einem respektablen 228ten Platz in der Altersklasse.
Markus benötigte für die 3,8km Schwimmen,  180km Rad und 42km Laufen ganz knapp über 9 Stunden. Damit landete er in seiner Altersklasse auf Platz 14 und unter allen teilnehmenden Männern sogar auf einem hervorragenden 56ten Platz.

         

Auch läuferisch wollten es unsere Athleten dieses Jahr wissen.
Nebst zahlreichen kleineren und größeren  Laufveranstaltungen stand diesmal der Friedberger Halbmarathon auf dem Plan.

Bester Königsbrunner war Peter Speer, der allerdings für die MBB Augsburg startete.
Er benötigte 1:38 Stunden und wurde damit in seiner Altersklasse Dritter.
Die anderen Athleten des SC Königsbrunns lagen sehr dicht beieinander, wobei hier die super Leistung von Rookie Caro Winter hervorgehoben werden muss, die erst heuer etwas ambitionierter mit dem Ausdauersport angefangen hat.
Trotz Magen- und Hitzeproblemen benötigte sie für ihren allerersten Halbmarathon noch knapp unter 2 Stunden und war damit nur 3 Minuten hinter ihren Trainingskollegen Thomas Müller und Michael Schädle, was ihr einen hervorragenden 4ten Platz in ihrer Altersklasse einbrachte.
Thomas und Michael benötigten beide 1:55 Stunden und sicherten sich damit die Plätze 73 und 74 in ihrer Altersklasse.

Caro Winter, Peter Speer, Dr. Thomas Müller und Michael Schädle beim Friedberger Halbmarathon.

 
 

Maria Hivner konnte sich einen lang gehegten Traum erfüllen, die Teilnahme bei der Ironman 70.3 Worldchampionship in Las Vegas.
Hierfür galt es, beim Qualfikationswettkampf im italienischen Pescara die Altersklasse zu gewinnen, da es in dieser nur einen einzigen Slot gab.
Mit einer Zeit von 5:31 Stunden und der fünftbesten Radzeit unter allen Frauen lief Maria mit einem deutlichen Vorsprung als erste in ihrer Klasse und einem gesamt 13. Platz über die Ziellinie und konnte sich so das Ticket für Amerika sichern.
In Las Vegas lautete das Ziel für Maria dann „gut Finishen“, zählen doch die heißen Temperaturen in der Wüste Nevada nicht gerade zu ihren Vorlieben.
Trotz Hitze, Wind und anspruchsvoller Strecke erreichte sie dann den 29. Platz in ihrer Altersklasse.
Wenngleich sie auch insgeheim auf eine Top-Ten Platzierung gehofft hatte, war sie am Ende doch glücklich, dabei gewesen und „gut angekommen“ zu sein.

   
 

Als Glückspilz des Jahres erwies sich unser Christian Ammer.
Er hatte sich Anfang des Jahres mehr oder weniger aus einer Laune heraus ein Los gekauft, das die Chance auf einen der begehrten Startplätze bei der Ironman Woldchampionship auf Hawai bot, den er tatsächlich auch ergatterte.
Sein Plan, bei den harten Bedingungen ruhig anzugehen, sich gut zu verpflegen und nicht zu überziehen ging auf; er schaffte seine allererste Langdistanz in einer hervorragenden Zeit von 10:42:54, was ihm einen 851ten Gesamtplatz einbrachte.
Eine wirklich beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass er damit rund 1.000 der weltbesten Athleten hinter sich ließ.

 
   
         

Für die kommende Saison wünschen wir uns ein verletzungsfreies Jahr mit weiterhin vielen tollen Ergebnissen und hoffen auf weiterhin steigende Teilnehmerzahlen bei unseren Veranstaltungen, insbesondere im Schüler- und Jugendbereich. Vielleicht findet ja der ein oder andere Jugendliche mal in unser Training und ein paar der jüngeren Vereinsmitglieder aus anderen Abteilungen Gefallen an unserer Triathlonveranstaltung.

 
 
Kontakt | Impressum | Copyright