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Trainingslager 2008 Italien
 
         
Dieser Bericht wurde jeweils nach Mitternacht und mittels Einnahme von diversen Alkoholika erstellt. Wir bitten deshalb gewisse Spitzen zu entschuldigen.

Dass bei 37 Trainingslagerteilnehmern (wie fast jedes Jahr neuer Rekord) auch unterschiedliche Charaktere dabei sind, versteht sich von selbst. Deshalb stelle ich dieses Jahr zuerst einmal einige Radsportler mit ihren charakteristischen Spitznamen (entweder mitgebracht oder erst während unseres Aufenthalts erhalten) vor:

Albert, der Schleifer (und der persönliche Friseur von Manne): Seinen Spitznamen hat er als langjähriger passionierter Spinningtrainer erhalten. Am Berg hat ihm das aber auch nichts gebracht. Spinning ist halt nicht alles. Für die nötige Vitaminzufuhr sorgte ein besonderer Service von Marcos Personal. Jeden Tag bekam Albert am Tisch persönlich einen Teller mit Zitronenstückchen gereicht (warum nicht, wenn’s lustig macht!).
Eine Anekdote nebenbei: Albert wollte mit dem Rad das Pantanidenkmal besichtigen. Trotz Hightech-GPS verfehlte er sein Ziel knapp und landete fast in der Toskana.

Seine genauen Wettervorhersagen brachten Alfred den Spitznamen „Der Wetterfrosch“ ein. Dabei wurde er von unserer äußerst charmanten, etwas aufgedrehten Bedienung, in perfektem Deutsch nach seiner täglichen Prognose befragt. Wahrscheinlich war das nur ein Vorwand, weil sie von ihm recht angetan war.

Turbo-Stefan: Spätestens 150 m nach dem Zünden verglühte er. Nach fünf Wiederholungen war ganz Schluss. Demotiviert durch Turbo-Stefan beim Bergzeitfahren wollten gewisse Leute ihre Laufbahn beenden und ihr Arbeitsgerät wegschmeißen.

Peter, der Kettensprenger: Den einzigen Unfall verdankten wir (wieder einmal) Peter, der kurz vor dem Bergzeitfahren im Wiegetritt (und gleichzeitigem Schalten) seine Kette sprengte und aus dem Stand umfiel. Seine Fußwunde desinfizierte er mit Gras: „Damit geht es wunderbar“. Die Reinigung der ölverschmierten Hände verursachte schon mehr Probleme. Uwe-Peter, der beim Zusammennieten der Kette half, hatte auch am Ende des Trainingslagers noch dreckige Finger.

Mit Thomas („Biergarten-Thomas“) Kneidel sprach bei der Siegerehrung Bergzeitfahren endlich mal einer Klartext: „Wenn ich normalerweise mit Kumpels unterwegs bin, dann steuern wir nach spätestens 50 km einen Biergarten an.“ Dieser fatale Trugschluss führte zu seinem Hungerast.

Nach dieser Einleitung kommen wir nun zu den einzelnen Tagen.

Zum besseren Verständnis der Abläufe des ersten Tages (Mittwoch, 30.04.2008, 104 km, 30er Schnitt, ca. 1000 HM) lassen wir zuerst einen Teilnehmer in einer psychologischen Aufarbeitung (www.blogcha.de, gepostet am 30. April 2008) zu Wort kommen:
“Wo ich bin ist vorne” und “Ich sage Euch, wer wann auf’s Klo geht”, nach drei ruhigeren Anfangstagen mit den alteingesessenen Triathlon-Kollegen, kam gestern Abend und heute Morgen der große Trupp rund um Team-Chef und Hawaii-Veteran Manni hier im noch sehr ruhigen Igea Marina an.

Wie geplant fing die Trainingswoche zunächst recht gemächlich an, und so wurde der Sonntag nach 6,5-stündiger Anfahrt noch für eine zweistündige Auflockerungsrunde ins beschauliche Ponte Uso genutzt. Rad zusammen bauen, locker treten, wunderbar. Am Montag ging es dann mit der 12-köpfigen Gruppe bei noch immer sonnigem Wetter mit 110 Kilometern über zwei Pässe schon etwas mehr zur Sache, Tempo allerdings noch immer moderat und gut für Unterhaltungen geeignet. Am gestrigen Dienstag überraschten uns dann die über Nacht aufgezogenen Regenwolken, so dass der Vormittag für einen kleinen Lauf im Regen genutzt und die geplante Ausfahrt auf den Nachmittag verlegt und verkürzt wurde. Dank einer kleinen Extrarunde über einen hart gefahrenen 11-Prozent-im-Durchschnitt-Anstieg zum Schluss wurde dann aber auch diese Tour zur ersten spürbaren Belastung.

“Nur zum Einrollen für die Neuankömmlinge des heutigen Tages” (Abfahrt um 1 Uhr Nachts in Augsburg, die Irren) stand heute dann eine Flachetappe (nur ein Pass) auf dem Programm, die aufgrund der hohen Zahl der Teilnehmer (25 Fahrer und 3 Fahrerinnen) in die Gruppen A, B und C unterteilt wurden. Optimistisch ob meiner Form wollte ich mich Gruppe A anschließen, doch beim einzigen, aber steilen und längeren Anstieg bei Monte Tiffi flogen die guten Bergfahrer gleich mal (wieder) an mir vorbei. Immerhin konnte ich beim rund 35-minütigen Anstieg den Anstand soweit begrenzen, dass ich die flache und überwiegend abfallende Rückfahrt über Cesena in der dann 7-köpfigen Gruppe A antreten konnte. Leider.

Das eigentlich “schlimmste” war eigentlich überstanden, was dann aber passierte überstieg meine (bisher eher raren) Vorstellungen von einer flotten Rückfahrt. Mit zwei Ex-Hawaii-Startern (Bestzeiten in den 90ern -> Sub9), einem mehrfachen Transalp-Bezwinger, einem zukünftigen Sub10-Roth-Starter und einem übermotivierten abteilungsleitenden Radjunkie wurde mächtig Druck gemacht. Die letzten 60 Kilometer ging es somit mit einem Schnitt von knapp 40 Sachen trotz mehrerer Ortschaften, teilweise heftigem Verkehr, oftmals schlechtem Asphalt und bei böigen Gegenwind mit Spitzengeschwindigkeiten von 50 km/h (im fast flachen Gelände!) zurück Richtung Heimathotel. Zwar konnte ich an Position 4 bis 6 in der Gruppe immer noch einigermaßen mithalten, doch mit Spaß hatte das Ganze recht wenig zu tun. Mit Vollgas über Gullydeckel, kurze Antritte auf Tempo 50, fast blind durch die Kreisverkehre geflitzt, Tempo machen hinter Bussen, LKWs rechts überholen, keine Zeit zum Essen und Trinken, immer wieder kleine Löcher zufahren - alles kein Problem. Zumindest nicht wenn man etwas wahnsinnig ist.

Auch eine Erfahrung, immerhin habe ich auch diese Etappe nach rund 105 Kilometern (ich weiß nicht wie, aber) heil überstanden. Fest steht: morgen fahre ich ganz sicher nicht mehr in Gruppe A (= Gruppo Manni). Die wirklich reizvolle Etappe über San Marino, San Leo und sechs Pässe kurbel ich lieber mit den älteren Herren der Gruppe B. Ist vernünftiger, sicherer und gesünder! Und somit auch effektiver.

Der Teilnehmer (übrigens ein Jungfuchs) hat in seinem Bericht mit keiner Silbe übertrieben. Was gibt es noch zu sagen zum ersten Tag?

Der Start der Ausfahrt mit der gesamten Gruppe fand bei schönem Wetter und mit froher Erwartung der Teilnehmer statt (noch lächelnde Gesichter, Scherze auf den Lippen, vollen Wasserflaschen und angesichts Marcos tollen Frühstücks vollen Kohlehydratspeichern ).

Nach einer Stunde des Einradlens ließ Manni die Gruppe anhalten und absteigen.
Der erste Spruch und sicher nicht der schlechteste von Manni lautete: „Natürlich sind wir alle scharf, wir haben ja drei Frauen dabei“. Derart eingestimmt folgte schon der zweite (ähnlich wie der oben erwähnte): „Ich weiß, wann ihr aufs Klo müsst“. Dies führte zu Irritationen bei der Gruppe, v.a. bei den Newcomern: Thomas Kneidl (BgT): „Selbst bei der Bundeswehr hatte man Entscheidungsfreiheit. Aber hier gibt man die Errungenschaften unserer Zivilisation ab.“
Die jetzt erfolgende Gruppeneinteilung in A, B und C war der Versuch einer gewissen Organisationsstruktur. Und es klappte auch ganz gut, wobei am Anfang nicht ganz so klar war, wer wo hingehörte (siehe oben). „A gilt auch bergab, nicht nur bergauf“ (Manne). Einige A-Fahrer hatten doch tatsächlich den Anschluss nach der Bergabfahrt verpasst.

Alfred zu seinen ersten Eindrücken als Leader von B: „Wie immer. war Gruppe B die harmonischste Gruppe.“ Gruppe B hat sich am folgenden Tag in drei Untergruppen aufgeteilt: Gruppo Alfredo, Klaus und Thomaso.
Herbert war der Mentor der Gruppe C. Manuela hatte zwar so ihre Schwierigkeiten beim Bergrunterfahren, aber in der Ebene ist sie dem Herbert davongefahren.
Auch die obligatorischen Reifenpannen ließen nicht lange auf sich warten. Den Anfang machte Alex, nicht wie letztes Jahr Hans-Dieter (zur Erinnerung: Pannenkönig von Carpegna), und bekam prompt einen Rüffel von Manne: „Bei uns fährt man nicht mit Schlauchreifen und zu kurzem Ventil
mit“. Der Reifenschaden von Chris Ammer wurde mit einem „Luftpumpenkreisel“ behoben. Weitere Pannen waren der Platten von Matthias am Donnerstag und das abgerissene Ventil von Gerhard am Freitag.

Chris und Florian war die erste Tour zu lasch und kurz (Extratour). Wenn das der Manne mal nicht gehört hat.

Unter Bikmap.net lässt sich die Route des ersten Tages gut nachverfolgen
(www.bikemap.net/route/26215)

Donnerstag, 1. Mai 2008, überwiegend sonnig, (125 km, 26er Schnitt, 2100 HM, 6 Berge, (www.bikemap.net/route/25966)
Lassen wir doch wieder oben erwähnten Teilnehmer zu Wort kommen (gepostet am 1. Mai 2008):
Gestern angekündigt, heute eingeknickt. Die im letzten Beitrag vorgestellte und sehr reizvolle Strecke wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen, zumal mich Chef Manni wieder in Gruppe A “verdonnerte”. 127 Kilometer, sechs Anstiege, 2100 Höhenmeter, einen Reifenplatzer bei Tempo 50, einen schleichenden Plattfuss und zwei Tempokreisel (logischerweise im Höllentempo) später war ich auch heute wieder froh, wohlbehalten im Heimathafen anzukommen und gleich zum Essenfassen durchzustarten.

Auch für morgen steht wieder ein spannendes und nicht sehr flaches Programm (inklusive Bergzeitfahren am Anstieg nach Sogliano) parat. Auch wenn die Konkurrenz dieses Jahr deutlich stärker sein wird, Ziel wird es sein die Zeit vom letzten Jahr zu schlagen und die zwei damals direkt vor mir platzierten Jungs zu knacken. Mal sehen wie es am Ende wirklich kommt. Immerhin habe ich morgen bereits meinen neunten Trainingstag in Folge in den Beinen.
Was gibt es noch zum Donnerstag sagen? Ach ja, Biergarten-Thomas, der in Gruppe A mitfuhr durfte heute Mannis Einstellung zu Pausen während der Tour erfahren: Es gibt keine!

Ständig nach der Erweiterung seines Horizontes bemüht versuchte BgT ohne Energiezufuhr die Tour durchzustehen. Was ihm wohl eher irgendwie sehr schlecht als recht gelang. Sein Zimmergenosse Werner berichtete anschließend, dass BgT erst nach Zuführung neuer Energie in Form eines Snickers (nicht Mars) in der Lage war die Dusche zu betreten.

Das Gros der Gruppe B machte ausgerechnet im einzigen Regenschauer des Tages oberhalb von San Leo Rast, um auf Klaus zu warten, der um Nachzügler einzufangen nochmals den Berg runter gefahren war. Während oben der Rest teilweise zitternd im Regen dem Flanieren von Hochzeitsgästen einer dort stattfindenden Hochzeit zusehen durfte (teilweise sehr schöne Ausblicke…stöckl, stöckl…), suchte Klaus mit den Nachzüglern einen einfacheren Weg. Letztendlich fuhr der ganze Rest, mangels Information den Berg wieder runter, allerdings ohne die Gruppo Klaus vor dem Nachmittagsbuffet wieder einzuholen.

Am Abend gab es nach der Vorstellung des neuen Vereinstrikots durch Manuela und Maria die erste offizielle Kickermeisterschaft (6 Mannschaften): Werner sprang für Kosti ein und gewann mit Gerhard prompt das Turnier.
Fazit: Die verborgenen Kickerkünste (und damit hochgesteckten Erwartungen) von Jürgen Metzner konnten sich teilweise nicht bestätigen. Uwe-Peter und Jürgen schlitterten haarscharf am zweiten Platz vorbei, die Punkt- und Tordifferenz mit Klaus und Maria war noch identisch, jedoch hatten diese ein Tor mehr geschossen. Maria zeigte ihr starkes Pressing im Mittelfeld allerdings erst, nachdem sie zwei Bier getrunken hatte. Matthias zu Doc Stefan nach der Auslosung: „Mit mir als Partner hast Du aber Pech gehabt“, worauf dieser erhebliche Mängel an der mentalen Einstellung seines Partners proklamierte.
Der Rest der Trainingslagertruppe nahm am verlorenen Halbfinale der Bayern im Uefa-Cup Anteil.

Freitag, 2. Mai 2008, Bergzeitfahren (www.bikemap.net/route/26302)

Am anschaulichsten illustriert die abendliche Siegerehrung die Geschehnisse des Tages.
Zuvor hatten die Roth’s nach dem Abendessen und den Grausamkeiten am Berg eine Steigerung gesucht. Sie fanden sie in den Kerkerverliesen der Heiligen Inquisition im Kloster von San Leo Sabine: „Ich würde meinen Kindern das nicht zeigen.“

„Vorne ist verdammt weit … weg“: Unter diesem Motto wurde das Spektakel eröffnet. Zur geistigen Stärkung der Anwesenden gab es eine Erdbeerbowle. Die Formel lautete: 11 l Sekt + 532 Erdbeerstückchen + Wodka … + 1 l Siegersekt (siehe Kickerturnier) von Werner.
Marktschreierisch warb Manne für sämtliche versammelten Gewerbe.
Maria assistierte Manne nicht nur bei der Preisverleihung, sondern auch beim Ablesen der Ergebnisse (Altersweitsichtigkeit setzt bekanntlich ab 49 Jahren ein).
Für die Sieger beiderlei Geschlechts gab es zwei Rieeeeesen-Pokale, für alle anderen einen Rucksack. Andreas bekam zusätzlich Badelatschen als Schwimmflossenersatz. Trotz B-Gruppe war er sehr gut beim Bergzeitfahren. Wahrscheinlich hat er sich nur geschont. Dennoch schaffte er die Quali für die A-Gruppe.

Manch einer wurde von Manne nach seinem Fazit befragt.
- Stefan Stehle kurz und bündig: Rucksack und Tschüß.
- Chris Ammer Fazit: Ich bin gerne nächstes Jahr wieder dabei. Aber dann bitte an einem Tisch ohne Herbert und seine Geschichten. Die Antwort von Herbert: Kein Problem. Vielleicht bin ich nächstes Jahr gar nicht mehr dabei oder ich werde mir die anderen Geschichten anhören. Ob die dann besser sind? Thema ist ja meistens das Gleiche.
- Thomas oder „Biergarten-Thomas“: siehe oben.

Samstag, 3. Mai 2008, Sonne pur, 160 km, 26er Schnitt, 2500 HM (Königsetappe) www.bikemap.net/route/26856

Endlich durfte Andreas Vogts seinen Montetiffi per Rad erfahren, mit dem er sich schon im vergangenen Jahr intensiv verbal auseinander gesetzt hat. Mangels Pause musste er seine Brötchen inklusive Serviette essen.

Am Montetiffi Stefan Stehle zu unserem Gruppenleader: Du Manne, ich habe schon Krämpfe in den Beinen. Die Antwort: Du Stefan, das interessiert mich momentan herzlich wenig.

Maria war ziemlich angefressen. Markus Gebele hatte ihr vor der Ausfahrt versprochen, mit ihr eine eigene Runde zu fahren, wenn es ihr zu schnell würde. Aber am Berg haben solche Versprechen keine Langzeitwirkung, sprich, er hat sich kein einziges Mal nach ihr umgeschaut. Infolgedessen musste sie abwechselnd von Alex und Clemens in einem Wahnsinnstempo den Berg hochgeschoben werden, teilweise hat Alex seinerseits den Clemens zusätzlich beim Schieben noch unterstützt. Manne machte ein verdutztes Gesicht, als er Maria plötzlich neben sich in der Spitzengruppe auftauchen sah.

Sein Cappuccino-Versprechen in Perticara konnte Manne „leider“ nicht einlösen, weil keiner vor ihm ankam.

Gruppe B musste, bedingt durch die ständigen, kurzen Anstiege, anfangs immer auf Nachzügler warten.
Schliesslich teilte sich die Gruppe nochmals, da Familie Maucksch aufgrund der Dienstreise des Papas am gleichen Tag noch abreisen musste und der eine und der andere die Gelegenheit wahrnahm die Strecke abzukürzen, indem er sich anschloss.

Das Tempo der verbliebenen Gruppe B wurde aufgrund der jetzt kleineren Gruppe (nur noch 10) zügiger.

Trotz ungewohnten Terrains führten Klaus und Alfred die Gruppe B zum preiswertesten Cappuccino der Emilia Romagna (wie hieß der Ort am See noch?) und im Anschluss über den höchsten Punkt der heutigen Tour: Serra S. Marco, „altezza m. 1006 s. l. m.“

Matthias zeigte sich in der Gruppe B weit unterfordert. Während Stefan sich den Berg hochquälte, motivierte Matthias Stefan, indem er zuerst nur mit großem Blatt und dann zusätzlich mit nur einem Fuß eingeklickt neben ihm herfuhr. Stefan: „Unglaublich“. Anschließend wurde in der Gruppe B der Belgische Kreisel (gelernt ist gelernt, gell Manne) erfolgreich umgesetzt.

Gruppe A und B trafen sich wieder zum Eisessen in Santarcangelo, wo Manne gegenüber der Eisdiele eine nahezu liegende Stellung am Boden einnahm (vermutlich um seine letzten Reserven dem Eis-Lutschen zukommen zu lassen). Alfred organisierte für Interessierte anschließend noch eine Zusatzrunde nach Borghi: „ Wir wollten schließlich 160 km fahren“!

Beim Brückensprint nutzte Uwe-Peter die Gunst der Stunde (jetzt oder nie) und überholte die vorbeipreschende Sabine buchstäblich auf dem letzten Meter. Uwe-Peters Dank gilt Matthias, der sich nicht zu Schade war, sämtliche Ausreißversuche durch sein hohes Führungstempo zu unterbinden. Turbo-Stefan zündete zwar zwischendurch unerwarteterweise mal wieder. Aber inzwischen nicht mehr unerwartet…….“schnauf“.

Weitere Ereignisse und Erkenntnisse an diesem Tag (und während der ganzen Woche): Ammer Senior hat wahrscheinlich ein Rennradseminar belegt, weil er mittlerweile die Kunst des Windschattenfahrens beherrscht.

Hans-Dieter und Uwe-Peter wurden dieses Jahr durch Diktat aus Ihrer gewohnten Doppelbett-Liaison gerissen. Da Hans-Dieter zu Manni beordert wurde, tat sich Uwe-Peter mit Heinrich zusammen. Dazu Matthias: „Die werden sich jetzt gegenseitig anschnarchen“ (eine sicher vollkommen ungerechtfertigte Äußerung!).

Doc Müller meinte, dass er unter falschen Versprechungen ins Trainingslager gelockt wurde. Er rechnete mit max. 6 % Steigung. Dazu unbekannt: „Ein Grappa hat ja auch 40 %. Warum soll der Berg nicht 20 % haben.“ Er hatte so seine Probleme mit dem Belgischen Kreisel. Die langen Anstiege meisterte er dennoch souverän („ich war kurz vor dem Absteigen“). Trotzdem möchte er für nächstes Jahr versuchen Doc Winter zu motivieren. Vielleicht gibt es dann eine eigene Ärztewertung?

Doc Stefan, der dieses Jahr an den bayerischen Meisterschaften über 100m Delphinschwimmen teilnehmen möchte, übte sich ständig in Möglichkeiten XXXX zu tun, um seine Umgebung mit unerwarteten Situationen zu konfrontieren. Weitergabe der Bedeutung von „XXXX“ nur auf Anfrage und lediglich an Teilnehmer des Trainingslagers….

Jürgen gliederte sich eher unauffällig in die Gruppe ein, obwohl er meist vorne mitfuhr.
Ein Trainingslagerteilnehmer auf die Frage, wo sich Doc Stefan gerade aufhält: „Um den kümmert sich DER ATHLETISCHE“.

Herbert war, trotz Rheumaligapass in guter Verfassung. Seine behandelnde Ärztin hatte ihm dringend von der Belastung abgeraten. Sie habe ihm das Cortison nicht zum Austesten seiner Leistungsgrenzen verschrieben, sondern damit er gesund werde.

Die ebenfalls mit Handicap ins Trainingslager gegangenen Thomas und Sabine zeigten sich in guter Verfassung. Nachdem Alex in Gruppe A und Sabine in Gruppe B eingegliedert wurden, zeigte Sabine, dass sie auch ohne den Alexanderzusatzschub jeden Berg meistert.

Für Gruppe B-Fahrer gab Klaus Nachhilfe im Bergrunterfahren: „Der fährt `ne schöne Linie“

Zum Glück gab es Markus Gebele, der uns in jeder schwierigen Situation mit seiner fahrenden Werkstatt aushelfen konnte

Maria flüchtete sich nach ihrem Kreislaufkollaps (10-km-Lauf) am Sonntagmorgen aus dem Rettungsmobil, um rechtzeitig ihren Zug nach Rimini zu bekommen („Habe keine Zeit für Infusionen“). Zuvor hatte sie mehrfach wechselnde Mitfahrgelegenheiten organisiert, aber letztendlich keine in Anspruch genommen. Trotzdem war es ihr möglich, die Mitnahme von zwei Rädern zu organisieren.
Neben ihrem gewöhnlichen Rennrad hatte sie ihren megaturbogeilneuen Triathlonrenner dabei (Sabine: „So ein tolles Rad würde ich auch gerne fahren!“)

Auch sonst wurde an neuem Material einiges gesichtet. So trumpften Stefan Stehle und Christian Ammer mit komplett neuen Rädern (absolut keine Neckermann-Angebots-Räder) auf. Der ein oder die andere bewegte sich mittels neuen Laufrädern nun viel leichter den Berg hinauf (gell Sabine).
Lediglich Andi musste sich anscheinend mit zweiter Wahl-Laufrädern begnügen, oder was bedeutet es sonst, wenn eine Speiche eine andere Farbe (nämlich rot) aufweist?

Beide Polizeischüler waren schon um 21:00 Uhr im Bett. Unsere zukünftigen Polizisten sind anscheinend für nächtliche Einsätze nicht geeignet. Pulver tagsüber verschossen? Sie hielten sich beim Bergzeitfahren - für alle unerklärlich - auffällig zurück.

BgT schwärmte im Anschluss an das Trainingslager von den Anti-Hungerast-„Schweißsemmeln“.
Definition: „Die Schweißsemmel ist eine morgens beim Frühstück vorbereitete, nach Belieben mit Wurst, Käse oder Schinken belegte Semmel, die in eine Serviette gewickelt, in der Trikottasche des Radlers durch Körperwärme, Ausdünstung und Druck mürbe geritten und drüsisch mit wichtigen Mineralien angereichert wird.“

Marco, unser Lieblingssponsorhotelier hatte seit letztem Jahr weiter renoviert. Zu Service und Verpflegung kann man sich wie jedes Jahr nur wiederholen (wird für Nichtteilnehmer und Nurberichtleser wohl schon langweilig): Einfach klasse! „Warum habe ich nach dem Trainingslager eigentlich immer ein höheres Gewicht als vorher?“

Am Sonntag, den 04.05 2008 radelte eine durch vorzeitige Abreisen geschwächte Gruppe noch „ganz locker“ über Bhorgi, Soliano und Ponte Uso aus. Dazu Daniel: „Da hat er es uns mal wieder allen gezeigt“ Preisfrage: Wer ist damit wohl gemeint?

Eben jener entdeckte am letzten Tag auch einen Wadendoppelgänger von Alfred. Bisher dachte Manni es gäbe nur Alfred mit solchen Waden, aber in Italien gibt es offensichtlich einen weiteren dieser Spezies.

Apropos Waden: Kurz vor der Abreise zeigte Andi, dass er seine entsprechende Muckies auch nicht verstecken muss (ist fotografisch dokumentiert, also doch Gruppe A).

Unser Dank geht an die Co-Autoren und Berichtretter Christian und Uwe-Peter

 
 
4. Bergzeitfahren am 2.05.2008 in Italien am Berg von Sogliano
Strecke 2,75 km und 180 Hm, Ø Steigung 6,2 %, Temperatur 22°
Platz
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3
4
5
6
7
7
9
10
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31
32
33
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35
36
37
AK/D

















1









2

3


1

2
3
  Teilnehmer
Gregor Maucksch
Alexander Roth
Clemens Maucksch
Manfred Winter
Christian Ammer
Andreas Vogt
Heinrich Buser
Daniel Speinle
Jürgen Metzner
Matthias Scheffler
Florian Kramer
Thomas Gruber
Urs Otto
Hans-Dieter Baumgart
Alfred Geis
Andreas Stehle
Klaus Weiberg
Maria Hivner
Stefan Stehle
Thomas Kneidel
Stefan Wüst
Gerhard Mohrherr
Markus Gebele
Uwe-Peter Pfeil
Constantin Kokoran
Chris Valavico
Stephan Herf
Manuela Ritter
Thomas Müller
Sabine Roth
Harald Gerstmayer
Speer Peter
Thomas Maucksch
Albert Hummer
Hermann Ammer
Werner Schreyl
Herbert Müller
Zeit
0:08:22
0:08:37
0:08:38
0:08:43
0:08:44
0:08:50
0:09:00
0:09:00
0:09:02
0:09:08
0:09:14
0:09:24
0:09:25
0:09:30
0:09:34
0:09:42
0:09:46
0:09:51
0:09:57
0:10:04
0:10:08
0:10:13
0:10:29
0:10:34
0:10:47
0:10:59
0:11:17
0:11:28
0:11:32
0:11:35
0:11:47
0:12:38
0:12:55
0:13:28
0:14:34
0:15:01
0:17:40
km/h
19,72
19,15
19,11
18,93
18,89
18,68
18,33
18,33
18,27
18,07
17,87
17,55
17,52
17,40
17,25
17,01
  16,89
16,75
16,58
16,39
16,28
16,15
15,74
15,62
15,30
15,02
14,62
14,39
14,31
14,04
14,00
13,06
12,77
12,25
11,33
  10,99
9,34
 
 
   
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